Chief Relationship Officer

Veröffentlicht am 17. April 2008 um 10:05 Uhr von Mark Pohlmann

In der aktuellen Adage wird ein neuer Posten verlangt: Chief Relationship Officer. Und in der Tat, den gibt es noch nicht, den braucht es, und den wird es in Zukunft so selbstverständlich geben wir es heute einen Cheftechniker und einen Chefmarketer gibt.

Bei der Position eines "CRO" geht es um eine durchgängige, bidirektionale Verwertungskette zwischen Kunde, Marketing und Werbeträger. Diese gibt es bislang noch nicht einmal in Gedankenspielen.

The role of the chief relationship officer should be to manage a series of relationships: between the website and the consumer, the website and the advertisers, and advertisers and consumers.

Der Autor des AdAge Artikels ist Ian Schafer, CEO einer amerikanischen Interactive-Agentur. Sein Artikel ist als offener Brief gestaltet und wendet sich in erster Linie an Social Networks. Aber er begründet auch, warum alle Marken über einen CRO nachdenken sollten:


Building relationships with consumers should be a fundamental part of every brand's strategy. As a social-networking website, you connect with people and you connect people to people. You can connect people with brands as well. But deep connections take time. A chief relationship officer must be responsible for making those connections a priority and for creating connection opportunities that can be monetized. And that means, as far as brands are concerned, throwing out the campaign-centric model in favor of one that is longer-term, more open-ended and provides greater opportunities to foster conversations, relationships, allegiances and ambassadorship.

Fakt ist, dass es in der Außenkommunikation für viele Unternehmen zunehmend zum Hindernis wird, niemanden dort draußen in Foren und sozialen Netzwerken im Einsatz zu haben. Wer hält Kontakt zu den vielfach unglaublich aktiven Multiplikatoren einer Marke, die immer wieder neu erklären, warum dieses Produkt besser als ein anderes ist, wer reagiert schnell auf einen billigen Schmähartikel in einem großen Netzwerk mit sachlich fundierter Argumentation, wer spricht die Blogger als wichtige Agenda-Setter an, und wer hilft letztlich der Werbeabteilung genauso wie den Plattformbetreibern, die richtigen Werbeformate und damit auch: funktionierende Erlösmodelle zu finden? Werbung, die eine auch wirklich eine beachtete Botschaft bereithält, die vor der kritischen und gut informierten Klientel im Internet standhält?

Die Beziehung zu einer Marke verlangt von einem Konsumenten viel stärkere Loyalität als je zuvor. Und das aus einem einfachen Grund: Die Auswahl ist soviel größer geworden. Wir alle können uns ständig neu aus einem gigantischen Überangebot entscheiden. Die meisten Kunden wollen das aber gar nicht. Aber sie wollen, dass die Marke dies honoriert.

Den ganzen Artikel lesen.

in

Trackbacks

TrackBack-URL für diesen Eintrag:
http://blog.sinnerschrader.de/mt/mt-tb.cgi/2161

Bisherige Kommentare

Kommentar schreiben





powered by SinnerSchrader

next08 - register