Was Blogs nicht sind

Veröffentlicht am 28. März 2008 um 11:00 Uhr von Mark Pohlmann

Blogs sind ein wenig aus dem Fokus geraten, seitdem schon länger keine Skandale oder Skandälchen hier ihren Ursprung nahmen. Auch sind Blogs weiterhin keine Alternative zum klassischen Journalismus, was man alleine daran sehen kann, dass fast ausnahmslos alle großen Blogs von Journalisten betrieben werden. Leider scheint der Markt in den themenspezifischen Nischen ebenfalls nicht groß genug für außergewöhnliche und außergewöhnlich gute Blogs zu sein. Für die meisten Blogger ist es wohl ein Tool zur Selbstdarstellung. Das ist gut, aber auch nicht aufregend.

Nach langer Zeit lese ich mal wieder so etwas wie eine Blogreflektion, die sich nicht durch neue Erkenntnisse, sondern eine große Entspanntheit mit dem Thema auszeichnet. So, wie der Medienwissenschaftler Jan Schmidt es erklärt, kommt man dem Kern schon recht nahe. Und weil es dazu noch kurz und sprachlich präzise ist, sollte man das Interview auf tagesspiegel.de unbedingt auch lesen ;-)

Bei uns steht (in Blogs) das Thema Beruf an erster Stelle: Wer darüber bloggt, bloggt relevant. Persönliches in der Öffentlichkeit auszubreiten wird hingegen verachtet. Das kommunikative Muster allerdings ist bei Männern wie Frauen gleich: Beide wollen ihre sozialen Beziehungen stärken. Weiterlesen...

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