Macht gegen Marge

Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 um 14:52 Uhr von Mark Pohlmann

Paradox. Der Markt wird größer, die Einnahmequellen versiegen. Schuld ist - wie immer - die Selbstmündigkeit des Konsumenten. Von daher, Respekt Sandra Nasic, für diese Einsichten und die Offenheit. Und letztlich macht die Musikindustrie nur vor, was noch viele, viele andere Branchen erleben werden: Die Macht des Konsumenten kostet Marge. Und zwar richtig.


SPIEGEL ONLINE: Die Pop-Landschaft, in die Sie heute Ihre neue Platte hineinstellen - ist die besser als die von 1997?

Sandra Nasic: Vom Gefühl her würde ich sagen, sie ist freundlicher. Weil die Hörer nicht mehr so sehr dem Diktat der großen Plattenfirmen unterliegen wie vor zehn Jahren. Weil die Firmen es heute viel schwerer haben, den Leuten irgendetwas vor die Nase zu setzen: Friss oder stirb! Weil durch das Internet heute jeder die Freiheit hat, selbst zu entscheiden, was er hören will - weil es viel mehr Vergleichsmöglichkeiten gibt. Ich finde das gut, auch wenn es bedeutet, dass ich mit der Musik wohl nicht mehr so viel verdienen kann.

Quelle: Spiegel Online

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