Never Ending Friending
Veröffentlicht am 20. September 2007 um 10:46 Uhr von Mark Pohlmann
Was ist man ohne sein Netzwerk? Zumindest in Amerika wird die Frage zunehmend so beantwortet: Nichts. Eine neue, 68-seitige TNS-Studie für Fox Interactive Media mit dem klingenden Namen "Never Ending Friending" zeigt, wie stark der Affekt ist, sich in freien Momenten seiner eigenen Gruppenzugehörigkeit zu bestätigen. Die Frage lautete:
Wenn du 15 Minuten Zeit hättest - was würdest du tun?

Die weiteren Erkenntnisse der Studie:
01 Making over life & media
Soziale Netzwerke sind kein (reiner) Spaß mehr, sondern werden als Bereicherung des realen Lebens wahrgenommen.
02 Stretching across hours and needs
70 Prozent aller Befragten sind ständig in Kontakt mit ihrem Netzwerk. Nicht permanent, aber kontinuierlich.
03 Enriching existing relationships
Die Kernfunktion der Netzwerke ist eine Intensivierung der Beziehung.
04 Making meaningful brand connections
Soziale Netzwerke werden für Marken immer wichtiger, in Kontakt mit Kunden und Mutltiplikatoren zu treten.
Quelle: Social Media.


Bisherige Kommentare
1 | Holger schrieb am 20.09.07 13:52
Dazu passen die Zahlen, die gestern von comScore veröffentlicht wurden: Gigantische Zuwachsraten zwischen 20 (skyrock) und 420 Prozent (facebook) innerhalb eines Jahres auf den wichtigsten Netzwerk-Angeboten im europäischen Raum ...
Siehe Netzwerk Europa
2 | Igor schrieb am 21.09.07 13:44
Ich würde allerdings in Frage stellen, inwieweit "Never Ending Friending" eine Studie ist. Auf mich wirkte das Ganze eher wie ein Auftrag von MySpace mit Pitch-Qualitäten.
3 | Norman schrieb am 24.09.07 18:32
Die Studie aus dem Frühling wurde ja von mypsace gesponsort. Ob das zu Verzerrungen oder Eingrenzungen im Erhebungsbereich geführt hat? :)
Nett an der Studie war ja auch - soweit ich mich erinnere - dass verschiedene Nutzertypen aufgedeckt und kategorisiert wurden.
4 | brotcast schrieb am 11.10.07 15:18
Cool Mein Prof ist auch dabei ! Grüsse an den Anhalter