StudiVZ hat mehr Seitenabrufe als T-Online
Veröffentlicht am 13. Juni 2007 um 10:51 Uhr von Mark Pohlmann
Man sollte mit dem Wörtchen Sensation sehr vorsichtig sein, aber jetzt ist es angebracht: Web 2.0 schlägt Web 1.0 auf dem wichtigsten aller Schlachtfelder: Das der Reichweite (stimmt noch nicht ganz. Noch sind es erst die Klicks. Nach Reichweite, also einzelnen Besuchern, ist die alte Hierarchie noch hergestellt). Und zwar deutlichst. StudiVZ kommt auf 2,6 Mrd. Seitenabrufe (PI), der jahrelange Primus T-Online auf 2,1 Mrd. Was für ein Massenspektakel. Hier einfach mal die wuv-Meldung:
IVW-Sensation: Das größte Studentennetzwerk Europas hat die meisten PIs aller deutschen Webseiten. Insgesamt zählt StudiVZ 2,4 Millionen Nutzer, die im Mai 2,6 Milliarden Page-Impressions produziert haben. Damit liegt StudiVZ vor T-Online mit 2,1 Milliarden PIs, Yahoo (1 Milliarde), Mobile.de (1 Milliarde) und ProSieben Online (713 Millionen). Die meisten Visits verzeichnet nach wie vor T-Online mit 263 Millionen, StudiVZ meldet 80 Millionen Besuche und rangiert damit auf Platz sechs. Die für Mai erstmals ausgewiesenen IVW-Zahlen rechtfertigen damit den teuren Kauf von StudiVZ. Holtzbrick hatte im Januar 55 Millionen Euro plus eine erfolgsabhängige Variable gezahlt.


Bisherige Kommentare
1 | Nadja Elias schrieb am 13.06.07 13:40
Lieber Mark Pohlmann,
seit wann sind PIs Reichweite? ;o)
Nadja Elias
2 | Mark Pohlmann schrieb am 13.06.07 14:22
ok, gewonnen ;-)
3 | Alexander Hüsing schrieb am 13.06.07 14:33
Tolle Meldung. Nur die Zahl stimmt nicht. "studiVZ" erreichte laut IVW 2.594.074.988 Page Impressions. Gerundet wären es dann 2,6 Mrd.
Bei "deutsche-startups.de" waren diese tollen Zahlen übrigens schon vor zwei Tagen zu lesen. Ich hoffe, dieser kleine Hinweis ist mir erlaubt
http://www.deutsche-startups.de/2007/06/11/studivz-schlaegt-t-online/
4 | Mark Pohlmann schrieb am 13.06.07 14:35
@ Alexander
Danke für den Hinweis, auch das wird korrigiert.