Blogger sind keine Journalisten III

Veröffentlicht am 7. Juni 2007 um 11:34 Uhr von Mark Pohlmann

Eine sehr schöne und treffende Definition von Handelsblatt-Reporter Thomas Knüwer dazu, was Blogs sind - und was nicht:

Ich denke, es ist an der Zeit zu unterscheiden zwischen den Nutzern von Weblog-Software und Bloggern. Erstere schreiben Texte ins Internet. Zweitere kommunizieren über Weblogs.

Siehe auch:
Blogger sind keine Journalisten II
Blogger sind keine Journalisten I
und
Was wird mit Blogs? in

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Bisherige Kommentare

1 | Iwo schrieb am 7.06.07 12:30

Wobei sich hier für mich die Frage stellt, inwieweit Response etwas mit dieser Einteilung zu tun hat. Anders gefragt: Sind Blogger, die kaum Response erhalten, trotzdem aber hochwertige Beiträge liefern, nun "Nutzer von Blog-Software" oder eben "Kommunikatoren"? Dieses Blog zum Beispiel: gute Beiträge, aber wenige Kommentare. Trotzdem gehe ich davon aus, dass hier "kommuniziert" werden soll und für mich auch wird. Und es gibt unzählige andere Beispiele. Muss Kommunikation immer auch einen Rückkanal haben, der auch genutzt wird?
Hmmm...ich glaube, mir gefällt die obige Definition nicht, zu schematisch, zu einfach.

2 | Mark Pohlmann schrieb am 7.06.07 16:21

Ich mag die Definition vor allem, weil in ihr keine Wertung enthalten ist - und eben auch keine Abwertung. Jeder soll das tun, was ihm behagt, was für ihn arbeitet. Bloggen im Sinne von Kommunizieren heißt aber mehr zu tun, als Texte zu publizieren. Aber es meint nicht unbedingt, eine lebendige Kommentarkultur zu haben. Was Knüwer meint, ist eine Grundhaltung, sich mitzuteilen und Aufmerksamkeit zu teilen, sprich: sich zu vernetzen. Durch Links, durch Anteilnahme. Sich als Teil eines größeren Ganzen zu begreifen. So verstehe ich es jedenfalls.

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