Waschzettel für umworbene Mavens

Veröffentlicht am 17. April 2007 um 11:23 Uhr von Mark Pohlmann

Robert Basic hat sich mit der für Blogger zunehmend interessanten Frage auseinandergesetzt: Was machen, wenn ein Unternehmen etwas von mir will?

Wenn man das ganze als Geschäft versteht, ist es kein Problem. Du nutzt die Infos und Zugänge der PR Agentur für Dein Blog und Dein Geschäft, sie nutzen den Zugang zu Dir und Du musst letztlich beurteilen, ob Du dann auch zu einem unkritischen Sprachorgan werden möchtest oder aber weiterhin mit Deinem Kopf denkst, wenn es um News geht, die man doch gerne auf Deinem, Blog sehen würde. Wer das Ganze persönlich sieht, also denkt, dass es hierbei um Deine nette Nase geht, hat gleich verloren in diesem Spiel. Also, denken, Augen auf und seinen Vorteil sehen, its business as usual.

Robert versteht dieses Spiel zwischen Öffentlichkeit und Medien übrigens wie kein zweiter aus der Blogwelt - er weiß um seine Rolle als Reichweitenkönig und setzt sie gezielt ein - für seine eigenen Interessen, für das, was er persönlich da draußen im Internet goutiert. Dabei ist er pragmatisch und bestrebt, unverdorben auf die Web-2.0-Szene zu blicken. Robert kann man auf kommerzielle Themen hinweisen, und er schaut sich diese auch an. Und wenn er darüber schreibt, dann immer mit dem persönlichen Blick und fester Meinung. Und genau das ist der Deal. Genau hierfür wird er ernst genommen - von seinen Lesern wie von Agenturen und Unternehmen.

Mein Tipp: Wer in dem Spiel um Eitelkeit und Aufmerksamkeit mitspielen möchte, ohne dabei unterzugehen, tut gut daran, sich an Roberts Verhalten zu orientieren.

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