Paradigmenwechsel im Journalismus

Veröffentlicht am 3. April 2007 um 9:35 Uhr von Mark Pohlmann

Dan Gillmor, ehemaliger Zeitungsjournalist und jetziger Leiter des Zentrums für Bürgerjournalismus der Universitäten Harvard und Berkeley verficht in der FAZ einen Paradigmenwechsel im Journalismus:

Von den Nutzern erzeugte Inhalte wie Blogs oder Videos seien in kurzer Zeit ein fester Bestandteil der Medienwelt mit einer ähnlichen Breitenwirkung geworden. "Als Apple-Chef Steve Jobs seine Idee zur Abschaffung des digitalen Rechtemanagements in die Welt tragen wollte, hat er die Geschichte keinem Journalisten erzählt. Er hat sie in einem Blog veröffentlicht. Das reichte, um in die traditionellen Medien zu gelangen. Er hat auf diesem Weg sogar mehr Leser bekommen", sagte Gillmor.

Steve Jobs' Weg über das Internet war erfolgreich, weil für seine Zielgruppe der jungen Entscheidungsträger das Internet inzwischen die wichtigste Quelle für Wirtschaftsinformationen ist - knapp vor der Tageszeitung, hat eine Umfrage der Unternehmensberatung Roland Berger ergeben. Magazine, Fernsehen und Radio spielen in dieser Zielgruppe nur eine untergeordnete Rolle. Unter den Medienmachern selber liege die Tageszeitung noch klar vor dem Internet, dicht gefolgt von Magazinen, sagte Roland-Berger-Partner Karl Ulrich in Köln.
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