Einsichten, gefühlt

Veröffentlicht am 16. April 2007 um 9:49 Uhr von Mark Pohlmann

Gefühle sind die Fähigkeit, eine Situation in Sekunden falsch einzuschätzen.

In diesem Sinne: Wenn Google für einen Vermarkter $3.1 billion in cash (nearly double the size of their YouTube Acquisition)" bezahlt und damit als einzigen großen Konkurrenten Microsoft aussticht, diese sich daraufhin beim Kartellamt ob der Marktmacht von Google beschweren, dann bekomme ich das dumpfe Gefühl, daß es letztlich auch egal ist, wer von beiden das Rennen macht.

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Bisherige Kommentare

1 | Cem Basman schrieb am 16.04.07 16:18

Es ist schon erstaunlich (oder gerade eben nicht) wie sich kreative intelligente Unternehmen über die Jahre mit zunehmender Marktakzeptanz, Marktreife und Marktführung entwickeln. Ich habe bei Microsoft diese Entwicklung damals partnerschaftlich intensiv begleitet, ich habe sie vorher bei IBM und Digital erlebt und Google ist hier keine Ausnahme.

Als ich bei der DLD in München Frau Marissa Mayer, spätestens da wusste ich, Google hat den alten Affen abgelegt und ist nun endgültig zum 600-Pfund-Gorilla mutiert. Das scheint eine zwangsläufige Entwicklung zu sein. Also, no fear!

Der umgekehrte Weg scheint aber offensichtlich irgendwie auch möglich: Siehe PP. Vom Hominidaen zur Meerkatze ...

2 | Mark Pohlmann schrieb am 16.04.07 22:03

ja, aber gleichzeitig sind die google-tools so unwahrscheinlich gut... desktop-search, picsaso, documents, maps - letzteres sogar in 3d. das ist einfach neu, diese verbindung aus cooler company und totalitarismus. ich meine, apple macht das auch irgendwie, aber bei 5 prozent marktanteil und nicht bei 90 prozent, wie google.

3 | Philipp Sammern schrieb am 10.05.07 0:39

Interessant wird jetzt, wie sich die einzelnen Kunden von Doubleclick verhalten. Viele Agenturen mögen sich sicherlich nicht von Google in die Karten schauen lassen. Google gibt jedem Unternehmen die Möglichkeit schnell und einfach seine Website und SEM-Kampagnen zu messen - bald auch Bannerkampagnen - somit müssen Online Agenturen reagieren.
Auch wenn alles vielleicht vertraglich anders aussieht - viele haben Angst vor Google.

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