Die Kunst des Kontrollverlustes oder ...

Veröffentlicht am 2. April 2007 um 9:53 Uhr von Mark Pohlmann

gdi_produktvorteil.gif

Wunderbarerweise gestattet mir das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) meinen Artikel in der soeben erschienenen April-Ausgabe des Magazins GDI-Impuls zum Thema "Züchtet Kleinvieh" in voller Länge hier im Themenblog zu veröffentlichen. Hier eine kleine Leseprobe samt Link zum PDF

Was verändert sich, sobald Konsumenten aus ihrer Passivität ausbrechen? Alles. Das versinnbildlicht das als "Oregon Experiment" berühmt gewordene Verfahren der University of Oregon. Sie plante 1971 bei der Neugestaltung ihres Campus’ keine Wege ein, sondern säte überall Rasen. Erst als sich Trampelpfade bildeten, wurden diese geteert.

Das Internet ist das Oregon-Projekt im globalen Format. 15 Jahre nach seiner Erfindung ist es bei seiner Grundidee angekommen. Das Mitmach-Medium ermöglicht jedem, selbt Wege zu bauen und zu nutzen. Konsumenten ergreifen die gestalterischen und publizistischen Freiheiten in Foren, Netzwerken, Blogs, Spielen oder Chats. Hier stellen sie sich dar; hier entscheiden sie, mit wem und worüber sie reden. Das Internet ist für Millionen Menschen zum Wohnzimmer geworden. Hier sind sie, was sie sein wollen. Hier reden sie über das, was sie am meisten interessiert: Ich, Ich, Ich.

Der ganzen Artikel als PDF

in

Trackbacks

TrackBack-URL für diesen Eintrag:
http://blog.sinnerschrader.de/mt/mt-tb.cgi/1525

Die folgenden Weblogs beziehen sich auf diesen Eintrag Die Kunst des Kontrollverlustes oder ...:

» Kunden wissen oft mehr über ein Produkt als dessen Verkäufer von (un)zeitgemäße betrachtungen
Einen sehr interessanten Beitrag über die Werbung, Märkte und die Veränderung der Konsumgewohnheiten im vernezten Internetzeitalter hat Mark Pohlmann auf dem Themenblog veröffentlicht. Darin findet sich unter anderem die treffende A... [Weiter lesen]

» “Ich, Ich, Ich” von off the record
Die Big Companies, die großen alten Marken, haben eines verstanden. Sie müssen mit dem Kunden im Web 2.0 reden. Was sie nicht verstehen ist, wieso es dafür nicht reicht, ein Banner in der Community zu schalten. Der Kunde will aber nicht ... [Weiter lesen]

» Die Kunst des Kontrollverlusts … von BMID businessmodel_innovation_design
… ist der Titel des Eintrags in dem Mark Pohlmann dankenswerterweise (natürlich auch ans Gottlieb Duttweiler Institut!) seinen Beitrag für das aktuelle Heft von GDI-Impuls zur Verfügung (pdf) stellt: Im Internet haben die Unternehm... [Weiter lesen]

Bisherige Kommentare

1 | Martin Oetting schrieb am 2.04.07 14:01

Das ist ja interessant. Ich habe dieselbe Geschichte aus einer ganz anderen persönlichen Quelle, und aus einem ganz anderen Land, aber aus derselben Zeit: Schweden, ein Wohnbauprojekt. (Schon vor gut einem Jahr gebloggt: http://www.connectedmarketing.de/cm/2006/01/konsumentenorie.html )

2 | Mark Pohlmann schrieb am 2.04.07 17:42

Hallo Martin,
die Ähnlichkeiten sind wirklich frappierend und zeigen einmal mehr, daß das Web 2.0 vor dem Internet schon da war ;-)

3 | Tobi schrieb am 5.04.07 0:55

Ich dachte immer das "LA" in "UCLA" stände für "Los Angeles" und das "UC" für University of California". Dass beides jetzt nach Oregon gewandert ist, ist mir entgangen.

4 | Mark Pohlmann schrieb am 5.04.07 10:00

@ tobi. vollkommen richtig. im printheft kann ich es nicht mehr korrigieren, aber hier ;-)

5 | Norman N schrieb am 5.04.07 14:55

Kontrollverlust oder Kontrollabgabe an die Meinungsführer?


Meinungsführer und Kontrollverlust

6 | Nick schrieb am 9.04.07 21:52

Hallo Mark,
guter Artikel! Ich schreibe im Moment meine Diplomarbeit zum Thema dialogorientierte Kommunikation. Daher eine Frage:
Woher stammen deine Erkenntnisse zu Häufigkeit (1 von 100 Konsumenten) und Reichweite (1000 Kontakte) der Mavens auf Seite 35?
Danke im voraus!

Kommentar schreiben





powered by SinnerSchrader

next08 - register