In der Nische gibt es keine Gewinner
Veröffentlicht am 14. März 2007 um 20:08 Uhr von Mark Pohlmann
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In einem immer weiter zersplitterten Markt verlieren fast alle Konkurrenten an Reichweite, Einfluss und Umsatzmöglichkeiten. Zumindest in den USA scheint die Zeit vorbei, über einzelne mediale Kanäle noch Massen erreichen zu können. Wo die Hörer-/Nutzer-/Leser-/Zuschauerzahlen nicht sinken, stagnieren sie zumindest - Online eingeschlossen.
Für die Medienhäuser ergeben sich aus all dem weit reichende Konsequenzen. Die Verwerfung des Medienmarktes ist - zumindest in den USA - vor allem eine Umverteilung, bei der es keine Gewinner gibt. Nische ersetzt Masse, und tatsächlich sind die einzigen Medien, die in jeder Hinsicht boomen, echte Nischenangebote: Spanische Zeitungen zum Beispiel. Den Traum, durch massive Investments neue Märkte okkupieren zu können, geben die großen Medienhäuser offenbar auf. Statt große Megamarken aufzubauen, basteln sie an kleinen Lösungen für ein vielfältig zersplittertes Publikum.
in Medien 2.0



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