Erlösströme, Teil 2: Für den Nutzer als Partner

Veröffentlicht am 31. Januar 2007 um 19:43 Uhr von Janina Dobrzynski

Panjea macht’s vor: beim amerikanischen Videoportal mit dem Namen eines utopischen Planeten verdienen Nutzer auf drei verschiedenen Wegen.

Die erste Möglichkeit: jeder kann eigene Musik und Videos verkaufen und erhält 80 Prozent des Umsatzes. Die Preise setzt der Verkäufer selbst fest, ausgezahlt wird monatlich über PayPal. Wer auf Geld verzichten will, bekommt „Panjea Points“, die wieder gegen andere Inhalte getauscht oder für gute Zwecke gespendet werden können.

Auch für die bloße Aktivität werden „Panjea Points“ gutgeschrieben. Die ersten 100 Bonuspunkte gibt es für die Registrierung, weitere fürs Dateien hochladen, Freunde einladen und Nachrichten schreiben über den Panjea-Messenger.

Dritter Erlösstrom bei Panjea ist die Beteiligung an Werbeeinnahmen. Je nach Traffic auf seinem Profil bekommt der Nutzer 50 bis 85 Prozent der Erlöse.

Wenn in Zukunft noch eine Superdistribution wie bei Revver oder dem Potato-System in das Bonusprogramm eingebaut würde, wäre der Deal perfekt! Wie schön, dass man das sogar vorschlagen kann.

Ingesamt wirkt Panjea unglaublich sympathisch. Die Mission:

To unite and empower creative people across the globe by providing them with new tools to express their views and earn a living from their talents and ideas.


Eben! Die wenigsten Künstler wollen nämlich die Ergebnisse ihrer Arbeit verschenken. Sie brauchen nur endlich die richtigen Wege, ohne Konzernabhängigkeiten daran zu verdienen.

Da kann ich nur ganz viel Erfolg wünschen, zum Mitmachen aufrufen und mir in den A… beißen, diese Idee nicht selbst umgesetzt zu haben.

Danke an Axel Postinett für den Hinweis im Handelsblatt.

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