Faszination als Sicherheit
Veröffentlicht am 29. August 2006 um 10:51 Uhr von Mark Pohlmann
Bernd Eichinger im FAZ-Interview über sein Filmprojekt "Das Parfum":
Die Leser von 1985 sind heute zwanzig Jahre älter. Besteht da nicht die Gefahr, einen Film für ein Publikum zu machen, das gar nicht mehr da ist?Das darf einen nicht interessieren. Man kann beim Filmemachen [An dieser Stelle jede andere Tätigkeit einsetzen, die einem am Herzen liegt] nicht über Eck spielen. Die eigene Faszination ist die einzige Sicherheit, die man hat. Dann muß man loslegen. Wenn man allerdings merkt, daß man den Kontakt zur Zeit verloren hat und das, was einen selbst interessiert, nicht mehr ans Publikum rankommt, dann muß man aufhören. Aber man kann nicht gegen die eigene Überzeugung Filme [An dieser Stelle jeden anderen Beruf einsetzen] machen.
in Storytelling


Bisherige Kommentare
1 | Kopfschüttler schrieb am 4.09.06 11:10
...also mir gefällt besonders die Variante, jene markierten Stellen mit dem Begriff "Bloggen" zu ersetzen!
Meiner Meinung nach schlägt das sogar die "PR-O-MATIC"-Maschine, die aber immerhin selbst Profis noch ein Verblüffen abringt.
www.pr-o-matic.de
Kopfschüttel...