Kongressvorbereitungen. Learnings vorab

Veröffentlicht am 10. Mai 2006 um 18:03 Uhr von Mark Pohlmann

Reminder - beim nächsten Kongress dran denken:

- immer zwei Referenten mehr akquirieren als vorgesehen. Sogar 20 Stunden vorab erhält man noch Absagen.
- immer zwei Mitarbeiter als Call Center-Agenten einplanen. Auch wenn nur rund 5 Prozent aller Teilnehmer sich melden - diese können einen den ganzen Tag beschäftigen.
- Noch besser: "Ich komme doch / Ich komme später / ich komme gar nicht / statt mir kommt Herr Mayer / kann ich noch..." über ein Wiki händeln. Die Reboot zeigt, wie es geht.
- Keine PowerPoints als "verpönt" brandmarken, wenn doch alle Referenten PPs benutzen wollen.
- klarer definieren (und sagen), warum die einen eingeladen sind und andere zahlen sollen
- wieder soviel Glück mit dem Thema haben. Web 2.0 mag allen, die sich damit beschäftigen, schon heute aus den Ohren raushängen - für die meisten ist es noch Terra Inkognita mit hohem Faszinationsgrad!

in

Bisherige Kommentare

1 | Jürgen Ahting schrieb am 11.05.06 10:40

Man kann die Funktion von PowerPoint leicht falsch einschätzen (s. "Fear of Public Speaking").

2 | Jürgen Ahting schrieb am 12.05.06 12:20

Das Ergebnis des Versuchs einen Trackback von hier zu diesem Beitrag zu senden:

Sende Trackback an: http://blog.sinnerschrader.de/mt/mt-tb.cgi/851 ... [post]
Antwort: HTTP/1.1 403 Throttled Date: Fri, 12 May 2006 10:13:49 GMT Server: Apache Pragma: no-cache Connection: close Content-Type: text/xml; charset=utf-8 1 Sie senden zu viele TrackBacks zu schnell hintereinander.

Schon überlastet - auch ohne Videos?

3 | Nicole Simon schrieb am 12.05.06 12:41

Zum xten Male: Es sind nicht Powerpoint-Folien verpönt, sondern miserable Präsentationen.

Oder verbietet jemand Schreibmaschinen nur weil Menschen Schrott darauf produzieren?

4 | Mark Pohlmann schrieb am 12.05.06 12:50

@nicole: falsch. wer pps hat, erzählt nicht, er referiert. das hat mit der qualität nichts zu tun. und das gut besser als schlecht ist, ist keine gute basis für selbstgeschrubbte weisheiten.

5 | Nicole Simon schrieb am 12.05.06 13:25

Es tut mir leid wenn Du nur Präsentatoren kennst, die nur "referieren" könneb, ist aber kein Grund die absolute Aussage "wer Powerpoint hat, kann nicht erzählen" zu treffen.

Um meinen liebsten "Powerpont is evil"-Spruch zu zitieren: Ein jedes Werkzeug wird zum Tand in eines tumben Toren Hand.

6 | Mark Pohlmann schrieb am 12.05.06 14:29

tut mir leid, ich kann mit diesen oberlehrersprüchen nichts anfangen.

was sind schon pps? ich will leuten beim denken und argumentieren zusehen. die fakten nehme ich gerne als handout mit. (deswegen hinkt dein schreibmaschinenvergleich auch, weil die beschriebenen seiten den menschen ersetzen sollen)

7 | Martin Recke schrieb am 12.05.06 21:09

Nun streitet Euch mal nicht, Kinners! :)

Natürlich ist das Medium Powerpoint nicht als solches schlecht (obwohl...) - allerdings gibt es da einen gewissen Effekt, der auch Nico Lumma erwischt hat.

Nico hat einen sehr passablen Vortrag gehalten, aber durch das dominante Mabber-Design in den Keynote-Slides kam er bei einigen Zuhörern offenbar als zu werblich an.

Und die allermeisten Powerpoint-Vorträge, machen wir uns nichts vor, sind einfach nur schlecht. Kaum besser als Powerpoint-Karaoke.

8 | Martin Recke schrieb am 17.05.06 12:44

Und nicht vergessen: Ab- und Ummeldungen auf der Website möglich machen.

9 | lahhrs schrieb am 30.08.06 10:06

Hi, ich will mich gerade mal kurz in die Powierpoint-Diskussion einmischen...
Denkt auch mal an Blinde menschen: Ohne pps können die Leute beser folgen, denn alternativ wir erklärt was normal auf den Folien zu sehen ist. Ein weiterer Vorteil, man kann sich so die Konferenz auf einem etsprechenden Audio-player auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen, im Auto oder sonstwo anhören und ist nicht auf mitlesen und Bilder angewiesen.
Auf der anderen Seite finde ich eine seichte Unterstützung gut, wenn mann über eine Webseite redet, was die so machen usw. dass man die auch mal zeigt.
Die Leute hören auch lieber dem Referenten zu als sich viel Text von der Wand durchzulesen.
Von Meinen Erfahrungen kann ich sagen dass ich es optimal finde, maximal die Hauptstichworte auf Folien zu packen und beispielhafte Bilder (wenn es jemand langweilig wird, kann er auf optische Entdeckungstreise gehen). Ich finde dass man dem Vortrag auch ohne Folien folgen können MUSS.

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