Zerreiß mich, kopier mich - der Untergang der Medienindustrie durch Web 2.0-Mash-ups
Veröffentlicht am 13. April 2006 um 12:49 Uhr von Mark Pohlmann
Wer zuviel Auswahl hat, hat am Ende überhaupt keine Auswahl mehr - und darin liegt dann auch wieder ein Stückchen Hoffnung für die alten Medien, die sich von der neuen Copy-und-Paste-Kultur bedroht fühlen.
Quelle: Spiegel Online
Warum hat die Medienindustrie nicht mehr Arsch in der Hose und vertraut einfach mal ihren Primärtugenden als sich von jedem Web-2.0-Buzz verwirren zu lassen?
in Medien 1.0


Bisherige Kommentare
1 | Jörg Hoewner schrieb am 13.04.06 19:31
Die da wären?
Originelle Musik? Klingeltöne? DRM?
2 | Mark Pohlmann schrieb am 14.04.06 8:24
Naja, noch jedenfalls kommen die weitaus meisten Nachrichten und Informationen aus der Medienwelt, die anschließend in der Blogosphäre wiedergekäut werden. Öffentlichkeit ist immer noch das, was Medien schaffen. Das gilt ganz besonders für die reichweitenstarken Blogs ala Engadget oder BoingBoing. Ihre Primärquelle sind - Medien und Corporate-PR. Und Blogger kann man nicht mehr adeln als mit einer klassischen redaktionellen Berichterstattung. Erst dann nicken alle ehrfürchtig zur Erkenntnis, wie kampagnenfähig Blog sind.
Und noch immer kannibalisieren sich die Verlage selbst, indem sie ihren Content online kostenlos verschleudern. Als Musiker würde ich die Sache sicherlich anders sehen.