Blogs versus Medien
Veröffentlicht am 13. April 2006 um 11:23 Uhr von Mark Pohlmann
Die Machtergreifung der Medien-Konsumenten ist im vollen Gange. ... Sind [insgesamt sieben Qualitätskriterien] erfüllt, steht der Machtübernahme der Medien durch die Menschen nichts im Wege. (Quelle: turi2)
Naja, mich überzeugt derartiges Säbelrasseln überhaupt nicht. Schon die Infrastruktur und die Geschäftsmodelle lassen kaum Vergleiche zu. Wo Blogs allerdings punkten können: An den Rändern der Informationsgesellschaft, die eine persönliche Ansprache mehr schätzen als redaktionelles Handwerk. Journalisten sollten sich tunlichst mit der Frage beschäftigen, warum nur sie selbst noch glauben, Unabhängigkeit würde durch Unpersönlichkeit verkörpert. Weder hält irgendjemand die Medien für unabhängig, noch läßt sich eine Mediengesellschaft von dieser Attitüde der Distanz beeindrucken. Da kann ich nur sagen: Näher ran, bitteschön.
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