Kids are the Web

Veröffentlicht am 16. März 2006 um 10:36 Uhr von Mark Pohlmann

Zwei aktuelle Quellen, die zeigen, wie stark das Internet bei Jugendlichen bereits heute den Medien- und Kommunikationsalltag dominiert.

Nur in 33 Prozent der Familien mit Kindern unter zehn Jahren wird heute noch vorgelesen. In zwei Drittel der Familien gibt es keine Geschichten, Träume oder Phantasien mehr, die auf einem Printmedium fußen. Kinder werden heute geprägt von Babyphon, PC und Ipod. Über diese Medien bekommen sie Antworten und Kontakt, obwohl körperlich niemand da ist. Sollen die Jungen das später bei gedruckten Medien suchen? Die „Multi-Tasker”, wie man die jetzt heranwachsenden Generationen nennt, haben mehrere Kanäle auf einmal - alle elektronisch.

Markus Peichl, Journalist und Erfinder des Magazins Tempo, im FAZ-Interview

Die andere Quelle besagt, daß das Selbstdarstellungsportal myspace.com zu den 10 reichweitenstärksten Internetadressen der Welt gehört - also in unmittelbarem Umfeld der wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder die chinesische Nummer 1, Baido.

myspace_graph.png


So, how did MySpace get so popular? Kids. MySpace has tapped into a previously ignored market -- a market much more active than previously assumed.

I think the lesson here is not to discount the kids. They will become the prime Internet demographic in the years to come and they will determine what's hot and what's not. Just like with soda, music and movies, the marketing dollars are more interested in my kids than me... and judging from MySpace, the marketers may be right. The kids are a major force on the Web.

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Bisherige Kommentare

1 | Martin Recke schrieb am 16.03.06 16:09

Naja, in Deutschland wird das Thema wohl keine große Rolle spielen - mangels Kindern...

2 | Frau Reh schrieb am 16.03.06 17:06

löbliche Ausnahme: unser aller Harry Potter :-)
Hat er doch Millionen mangelnder Kinder frierend zum Mitternachtslaunch vor den Buchläden warten lassen...
Was sagt uns das?
Mit web2.0 muss man in Zukunft zaubern können :-)
wünscht sich Frau Reh..

3 | Sebastian schrieb am 20.03.06 23:21

Meinen Kindern wird täglich vorgelesen, spätestens beim Zubettgehen, und Tageserlebnisse werden in abstrahierten Gutenachtgeschichten rekapituliert, um schlechten Träumen vorzubeugen. Kinderbücher etc. gehören zum täglichen Leben auch der Kleinsten. Trotzdem erkennen und kommentieren sie und ihre Freunde spätestens ab der 2. Klasse unterschiedliche Windows-Versionen am TV-Bildschirm, haben eigene email Adressen und Blogs, chatten und weisen uns Eltern auf Web events hin, die dann gemeinsam "abgesurft" werden. Das Eine schliesst das Andere nicht aus. Der Mix machts. Trotzdem, wehe wenn wir die Fähigkeit verlieren, die Web events der Kinder zu produzieren, oder sie wenigstens noch zu verstehen ...

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