Funktioniert Werbung auf Web 2.0-Sites?

Veröffentlicht am 22. März 2006 um 12:55 Uhr von Mark Pohlmann

Bei aller Begeisterung für Web 2.0 ringen die meisten Unternehmen doch mit der Frage, wie das Geld zu verdienen ist. Bei den meisten heißt die (stille) Hoffnung: An Google, Amazon oder Rupert Murdoch verkaufen.

Doch es gibt löbliche Ausnahmen. OpenBC vergibt Premium-Mitgliedschaften für 6 Euro im Monat, die nach den Aussagen des Unternehmens jeder Dritte der mittlerweile 1 Mio. Kunden wählt - das ist doch schonmal was. Und auch für Flickr werden zahlende Kundenstämme von rund 20 Prozent genannt.

Doch die meisten New Player fangen mit dem Modell von Myspace, Yahoo & Co. an: Werbung. Dies ist nicht grundsätzlich verkehrt, können die Plattformbetreiber doch eine sehr differenzierte Zielgruppensegmentiertung einbringen.

Der CEO von Weblogs Inc., Jason Calaconis, weist jetzt auf ein neues Problem hin: Werbungtreibende tun sich schwer mit Sozialen Netzen. Ihre Nutzer hätten zwei Alternativen: Sich mit anderen zu treffen, flirten, chatten - oder auf einen Banner zu klicken. Das heißt, Werbung leidet unter einem zu großem Attraktivitätsunterschied zum Inhalt. In klassischen Magazinen sei dies anders, dort hielten die Anzeigen teilweise spannendere und reichhaltigere Informationen als der redaktionelle Teil vor.

Sein Urteil: Werbung auf Web 2.0-Anwendungen sei kein Selbstläufer, sondern eine Herausforderung, neue, integrierte Werbeformen zu erfinden.
Mehr dazu auf calacanis.com

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Bisherige Kommentare

1 | baynado schrieb am 3.10.07 15:50

Stimme da Calacanis zu. Grundsätzlich bieten Web 2.0 Plattformen Werbung in einem unterhaltsamen Format unterzubringen. Ich denke hierbei vorallem an virale Videos, die z.B. über ein Videoportal veröffentlicht werden.

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