In eigener Sache: Die Sache mit der Qualität der Medienarbeit

Veröffentlicht am 20. September 2005 um 11:53 Uhr von

Einladung

Wirtschaftsjournalisten diskutieren einen Tag lang mit Unternehmen neue Wege der PR

"Anspruch und Wirklichkeit in der Pressearbeit" lautet das Thema einer neuen Seminarreihe, die der Interactive-Dienstleister SinnerSchrader in Kooperation mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft veranstaltet. Zwei Wirtschaftsjournalisten, Christian Rickens vom Manager Magazin und Volker Müller von der Financial Times Deutschland (FTD), stellen sich in drei Städten jeweils einen Tag der Diskussion mit Führungskräften und PR-Profis.

Der Dialog ist dringend nötig, denn PR schadet nach Einschätzung der Journalisten oft mehr, als sie nützt. Während Kommunikationschefs und Agenturen gerne ihren strategischen Anspruch unterstreichen, leiden die Redaktionen täglich unter einer Flut irrelevanter Unternehmensinformationen. Die Folge: Das Interesse an PR-Themen ist so gering wie nie zuvor. Den Schaden haben die Auftraggeber. Diese Beobachtung trifft nicht nur auf kleine Agenturen oder dem vermeintlich medienunerfahrenen Mittelstand zu. Selbst DAX-30-Unternehmen werden im alltäglichen Umgang nicht unbedingt den Anforderungen der Journalisten gerecht.

Volker Müller kennt als Redakteur der FTD und ehemaliger Bitkom-Sprecher beide Seiten des Schreibtisches. Vieles scheitere schon an handwerklichen Fehlern. "Kommunikatoren kommen oft nicht auf den Punkt", urteilt Müller. Er fordert auch von marktführenden Unternehmen, sich stärker mit dem Wettbewerb auseinanderzusetzen und die Unterschiede zu akzentuieren. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, findet auch Christian Rickens vom Manager Magazin: "Öffentlichkeitsarbeiter müssen lernen, sich in die Denkweise von Journalisten hineinzuversetzen.“ Die Unternehmen betreiben seiner Ansicht nach zu viel Nabelschau und sind oft nicht in der Lage, verwertbare Fakten zusammenzustellen.

Die Seminarreihe will den Unternehmen helfen, ihre Pressearbeit auf inhaltlicher und handwerklicher Ebene kritisch zu überprüfen. Die Referenten geben detaillierte Einblicke in Arbeitsweise, Ansprüche und Zwänge großer Wirtschaftsredaktionen. Fallbeispiele vermitteln pragmatische Tipps, wie die Pressearbeit mit einfachen Mitteln zu verbessern ist. Moderiert wird das Seminar von Mark Pohlmann, Unternehmenssprecher SinnerSchrader Aktiengesellschaft.

Veranstalter ist SinnerSchrader in Kooperation mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft, dem rund 1.000 Unternehmen aus IT und Medien angehören.

Die Termine:
28. Oktober in Hamburg
11. November in Frankfurt
25. November in München
Jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr.

Die Teilnahmekosten betragen 375 Euro inkl. Verpflegung. Mehr Informationen hier oder über Mark Pohlmann, 040/398855-180

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Bisherige Kommentare

1 | Djure Meinen schrieb am 24.10.05 22:17

Der Link zu den Informationen tuts nicht (mehr).

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