Veröffentlicht am 30. Juli 2005 um 12:29 Uhr von
Der vorzeitige Abschied des DaimlerChrysler-Chefs Jürgen Schrempp war viel länger geplant als bislang bekannt. Dass der Konzern dem Spitzenmanager keinen Dank aussprach, sei einer Kommunikationspanne zuzuschreiben, erklärte Aufsichtsratschef Hilmar Kopper dem SPIEGEL.
Schrempp selbst hatte die Erklärung mitformuliert und wollte den Dank nicht selbst reinschreiben. Dadurch wurde der Eindruck erweckt, Schrempp sei rausgeschmissen worden. "Ich bin todunglücklich", sagt Kopper. "Das hat Schrempp nicht verdient."
in PR 1.0
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Veröffentlicht am 29. Juli 2005 um 16:36 Uhr von
Mit so etwas kann man mich ja begeistern: Der (von mir innig bewunderte) Fotograf und Künstler Martin Parr läuft mit einem Fotohandy von SonyEricsson durch die Welt.
Als einer der Top-Reportagefotografen braucht Martin Parr immer eine griffbereite Kamera. Aus diesem Grund haben wir ihn beauftragt, mit einem SonyEricsson K750 das alltägliche Leben für uns einzufangen. Er wird innerhalb der nächsten drei Monate, während er bei seinen Aufträgen rund um den Globus reist, jede Woche seine besten 10 Bilder auf dieser Website ausstellen. Aber das ist noch nicht alles. Nachdem Sie sich Parrs Fotos angesehen haben, sind Sie an der Reihe.
Hier stimmt einfach alles: Aktualität, Kontinuität, Interaktion mit dem Nutzer, Relevanz, Produktaffinität, Imagefaktor, nachfolgende Verwertbarkeit (in Form von Ausstellungen, Büchern, etc.). Und ich bin mir sicher, daß dieses Projekt auch medial Erwähung findet. Sobald ich etwas finde, werde ich berichten.
in Virales Marketing
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Veröffentlicht am 27. Juli 2005 um 15:35 Uhr von
Wurde einmal der Zuschauer gefragt, ob ihm die Produkt Placements bereits aufgefallen sind? Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, daß man auf den Wohnzimmer-Coaches dieser Republik seit langer Zeit mehr über den vermeintlichen Skandal weiß als in den Führungsgremien der betroffenen Rundfunkanstalten.
in Medien 1.0
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Veröffentlicht am 27. Juli 2005 um 15:24 Uhr von
Das Internet hat Tätigkeiten wie googeln, forwarden und wegmailen möglich gemacht. Ganz neu: "Kannste verbloggen."
in Bloggerei
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Veröffentlicht am 25. Juli 2005 um 17:00 Uhr von
Zur freundlichen Kenntnisnahme die Zeit-gerechte Aufarbeitung eines der spannendsten Medienthemen unserer Zeit: Globale Unternehmen verschmelzen ihre Marken mit der Popkultur. Sie revolutionieren die Werbung, die Medienindustrie - und das Kulturschaffen selbst. Mit einem Zitat meinerseits irgendwo in den Weiten dieses Textes.
in Medien 2.0
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Veröffentlicht am 25. Juli 2005 um 14:47 Uhr von
So ist das mit dem Buzzword-Bingo: Am Ende weiß man wenigstens, daß es das heiß umtanzte Phänomen gar nicht gibt. So geht es dem Schlag- und Modewort "Corporate Branding". Das ist nur ein Mittel zum Zweck, entdeckte die Strategieberatung Monitorgroup.
Nur 42 Prozent der befragten
Top-Manager in Europa geht es [bei Corporate Branding] um die Vermittlung von Werten. Mehr als
doppelt so viele wollen vor allem Kunden und Geschäftsaussichten
beeinflussen.
Wer hätte das gedacht: Manager fühlen sich mehr dem Umsatz als der Kulturvermittlung verpflichtet.
Corporate Branding ist also der Aufbau von Fassade. Mogeln ist
erlaubt, solange man nicht erwischt wird. Reputation hingegen ist
"geprägt dadurch, wie wir handeln - nicht, was wir behaupten zu tun",
wird der Aufsichtsratsvorsitzende eines Ölkonzerns zitiert. Tatsächlich
bestätigt die Studie, dass die Diskrepanz zwischen Sagen und Tun sich
negativ auf die Reputation auswirkt.
Ja, weh tut es immer erst, wenn man erwischt wird. Eigentlich. By the way: Wer fährt jetzt noch VW, hat ein Konto bei der Commerzbank oder guckt ARD? Und läßt sich vom Klingeltonkauf bei Jamba abhalten? Brent Spar und Shell, das ist lange her.
in Corporate Publishing
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Veröffentlicht am 19. Juli 2005 um 17:50 Uhr von
Lever Fabergé fährt seit langem eine recht öffentlichkeitswirksame Kampagne für die im unteren Segment positionierte Pflegemarke Dove. Die Motive zeigen "echte Frauen statt makellose
Stereotypen" (Eigenaussage). Man könnte jetzt darüber fachsimpeln, ob die Motive wirklich so sehr vom Schönheitsideal abweichen, wie die Marke uns weismachen will. Viel interessanter finde ich, daß Dove nicht nur Plakate klebt, sondern auch interaktives Dialogmarketing betreibt, wie ich gestern auf dem S-Bahnhof meines Vertrauens erfuhr.
Weiter lesen "Diskutieren mit Dove" »
in Virales Marketing
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Veröffentlicht am 9. Juli 2005 um 23:00 Uhr von
Für 890 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) gaben RTL und die dpa-Tochter newsaktuell letzte Woche einen zweitägigen Einblick (Programm, S.28) in die Mechanismen der "Pressearbeit mit Fernsehsendern. So gelingt der Sprung ins Programm". Seminare wie diese zeigen, was private TV-Sender von gewöhnlicher Pressearbeit halten: gar nichts. Das heißt nicht, daß sie nicht tolle Möglichkeiten der Zusammenarbeit anbieten.
Weiter lesen "PR im TV. Und so geht´s bei RTL." »
in Medien 1.0
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Veröffentlicht am 5. Juli 2005 um 9:38 Uhr von
Auch BMW nutzt Storytelling:
So wirklich geplant war der Touring in der 3er-Reihe nicht. Denn als 1984 schon die zweite Generation der Limousine am Markt war, konnte sich mit einem Kombi in München noch keiner anfreunden. Keiner? Nicht ganz. Ein junger Ingenieur, so lautet die von BMW verbreitete Legende, machte sich angesichts seines bevorstehenden Familienzuwachses intensiv Gedanken über eine neue Kombination von Fahrspaß und praktischem Nutzwert. Und weil er in der Entwicklung niemanden überzeugen konnte, hat er nach Feierabend daheim in der Garage zu Schweißbrenner und Trennscheibe gegriffen.
in PR 1.0
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