UMTS-Tagebuch auf Spiegel Online

Veröffentlicht am 16. Februar 2005 um 16:11 Uhr von

Spon_umts_2 Eine Serie auf Spiegel Online zeigt, wie Content-Kooperationen aussehen können, die das Unternehmen initiiert, aber inhaltlich nicht steuert - und dabei trotzdem gewinnt. An Statur. Und Relevanz.

Spiegel Online liefert derzeit eine mehrteilige Serie über die Erfahrungen zweier SPON-Redakteure mit UMTS-Handys. Der einzige Verweis auf den Initiator ist ein Foto der Handys mit Vodafone-Branding. Sonst wird der Themenlieferant nicht erwähnt. Das ist auch nicht notwendig, denn das Bild ist prominent in jedem Artikel plaziert und sagt mehr als tausend Worte. Wunderbarerweise nehmen die Redakteure trotz der offensichtlichen Kooperation kein Blatt vor den Mund: Da werden die Tücken der Funklöcher auf der Hamburger Mönckebergstraße genausowenig verschwiegen wie der Kampf mit pubertierenden Töchtern um kostenpflichtige Klingeltondownloads. Um am Ende doch zum Ergebnis zu kommen: UMTS lohnt sich schon jetzt. So muß Produkt-PR sein, auch wenn sie als Content-Koop daherkommt: wie ein guter Freund, der überzeugt, weil er nichts verschweigt.

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Bisherige Kommentare

1 | Martin Recke schrieb am 16.02.05 16:56

Bist Du sicher, dass Vodafone dafür zahlt? Oder haben sie nur die Handys gestiftet, testweise?

2 | Mark Pohlmann schrieb am 24.02.05 16:11

Hallo Martin,
nein, sicher bin ich mir nicht. Aber die Exklusivität von Vodafone in der Serie ist schon augenfällig. Wenn kein Geld geflossen ist, umso besser. Dann hat Vodafone einen noch bessseren Job gemacht.

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